Gelüste

Nümmerchen

keine nümmerchen ziehen, nichts regeln wollen, den kopf öfter mal in den nacken legen. stattdessen: das ziel aus den augen verlieren, den mund dreimal hintereinander zu voll nehmen, und den löffel auch.

den boden links liegen lassen und die wand einfach mal hochlaufen, ja, eine weile an der decke kleben. den wundern beine machen, lange, kräftige schenkel und verschorfte knie und den sorgen schwimmflügelchen andichten, schweinchenrosa. den tag zur siesta einladen, die nacht zur doppelschicht verdonnern und mich selbst grün ärgern. zumindest die augen, hach, das wär’s!

stattdessen alle fünf sinne zur gradlinigkeit aufrufen, stur geradeausschnuppern etwa, keinen seitenblick wagen und dem ego einen vollrausch gönnen. die pflicht ad acta und die andere platte auflegen: drei viertel linksrum, ein viertel auf ex. es ist mittwoch, konterst du und ich lächle mein feiertagslächeln über alle kundenpläne hinweg: freistunde, baby!

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