Geliebte

G.

Gustav rief er seinen Hund und da fiel mir dann auch nix mehr ein.

Gedanken

eererpietungen und e7 nach h11

“It’s just a slow day movin’ into a slow night…”
singt Kristin und meinereiner Leib und Seele machen den Backgroundchor. Textchen aus lyrics zusammenbasteln wäre jetzt verführerisch, hätte jedoch den schalen Beigeschmack des uninspirierten Eklektizismus, den ich doch gerade beim Ausdrücken des mir Innewohnenden zu vermeiden suche. Und so ringen nach Worten die Lippe, die Zunge, auch der Rachen.
Ein Tag voller Begegnungen lässt mich verstummen ob der bloßen Lebendigkeit die mir da gegenübertritt. Ich bleibe staunend stumm und frage mich nur manchmal kurz wie so viel Leben in mein Gegenüber passte und wo ich die falsche Abzweigung wählte die mich statt auf die Bühne in den Orchestergraben führte.
Ich applaudiere hier heimlich, stöhne da lautlos bewundernde Ahs und Ohs und belasse es ansonsten bei aufmerksamem Lauschen. Ehrerbietung.

Und da tut es gut, dass der Numismatiker mir an der Imbissbude doch tatsächlich Das leidenschaftliche Spiel hinterlegt hat samt schönem Gruß, macht es mich doch teilhaben an diesem Mysterium Leben. Morgen wird ich mir ein paar Seiten daraus gönnen und über den Schachbriefen dann meinem Ich hoffentlich eine neue Chance geben können statt immer nur langsamen Nächten die langsamen Tagen folgen.