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Tragende Wände

Venedig im Winter

Herzblätternd entdeckt mein Bauch, was zwischen deinen Seiten steht und sich erst nach Mitternacht ins nächste Kapitel traut.

‘Käsesouffleur’ steht auf deinem Titelbild und ich ahne, dass du mehr kannst als Löcher zu doubeln, weiss aber noch nicht was, ausser dass du besser schmeckst je mehr ich dich genieße, ob nun bei Zimmertemperatur oder auf Eis.

Während du errötest, mach ich blau: Auf eine Wand mehr oder weniger kommt es hier nicht an, klopfst du an die Tür, die Angel bei Fuß zwei Spalt offen und einen im Torbogen steht, der dir Wand im Rücken und Rahmen zugleich.

Lass uns eine Wendeltreppe bauen, fragst du mich schlürfend, das Geländer schon in der Hand und die letzte Stufe noch zwischen den Zähnen, einen Absatz auf Ex und die restlichen Höhenmeter den Gipfel im Kreuz!

Ich leg dir das Herz auf die Schulter und mich daneben. Wer zuerst abhebt, trägt.

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Sehnsüchtig? Per Default!

die sonne, die du du auf deinem lächeln über die schwelle trägst, macht mich ad hoc heimkommen.
die verzweiflung die du der welt zuweilen entgegenschleuderst, lässt mich kalte füße kriegen.
die worte, die du zwischen die zeilen klemmst, oft nach mitternacht, machen mich sprachlos.
der hunger, mit dem du morgens aufwachst, macht mir appetit auf ein leben nach dem frühstück.
die wucht, mit der du mich zur rede stellst, nimmt mir den atem und die antworten gleich dazu.
die lust, mit der du das leben und seine menschen in deine arme nimmst, lassen mich erschauern.
der frust, den dir dein körper täglich einbrockt, macht mich einsam. und mitunter verrückt vor sorge.
die gedanken, die du mir bereits vor dem aufwachen im stakkato servierst, sorgen für staunen.
die hand, die du mir hinstreckst, nehme ich gern.