Gemäuer

Zick-Zack? Flick-Flack!

Way Finding | © Kyle Huber

>>> Video: Way Finding | © Kyle Huber featuring Joel Eggimann, Santa Monica

Öfter mal auf die eigenen Hände fallen lassen.
Öfter mal alle viere von sich strecken.
Öfter mal upside down.
Öfter mal die Welt auf den Kopf stellen.
Öfter mal das Ziel aus den Augen verlieren.
Öfter mal den Strand durchpflügen.
Öfter mal querfeldein.
Öfter mal den Flipper Modus anstellen.
Öfter mal sich um die eigene Achse drehen.

Öfter mal Zick-Zack.
Öfter mal Flick-Flack.
Öfter mal vor und zurück, zwei Schritte, drei Schritte.
Öfter mal nicht mitzählen.
Öfter mal schwindelig machen lassen.
Öfter mal den Untergrund wechseln.
Öfter mal die Orientierung verlieren.
Öfter mal einen Fuß hinter den anderen setzen.
Öfter mal aus der Reihe tanzen.
Öfter tanzen. Springen. Haken schlagen. Und die Beine in die Luft werfen, warum auch immer nur den Kopf?

More often dropping on your own hands.
More often stretching all fours from time to time.
More often upside down.
More often turning the world upside down.
More often losing sight of the goal.
More often ploughing the beach.
More often cross-country.
More often turning on the pinball mode.
More often turning on your own axis.

More often zigzag.
More times flick-flack.
More times back and forth, two steps, three steps.
More times not counting.
More dizzy spells.
More often than not changing the ground.
More often losing your orientation.
More often putting one foot behind the other.
More often dancing out of line.
Over all: More often dancing. Jumping. Striking hooks. And throwing your legs in the air. Both.

Translated with www.DeepL.com/Translator (free version)


Kyle Huber is a Los Angeles photographer, Instagram influencer and brand advertiser with a strong graphic design background. You can also find him on Instagram, where I discovered him and been following his moves since.

Gemäuer

Stellenausschreibung

 Privatgrundstück | © Anne Seubert

Unter der Hand reiche ich dir die Koordinaten:
Gehe und suche die Stille, die der Atem birgt, wenn er Nanometer nur über der Haut zum Stehen kommt, am Hang einer Mulde, die du hinter dem Ohr trägst.

Schauern.

Auf den Kopf stell ich deinen Gedanken, den du mit dir trägst, seit du die Augen geöffnet und das Laken gehoben hattest, Zeit, ihn den Handstand üben zu lassen, meinetwegen für den Anfang noch gegen die Wand. Zeit auch, deinem Sehnen einen Hut aufzustellen, in den jeder Sonnenstrahl einzahlen darf, wenn er mag.

Sonnen.

Oder sünnele, wie der Alemanne in mir denkt und unwillkürlich schmunzelt. Es gibt sie, diese Stellen, die die Sonne die kennenlernen wird, die das Haar verdunkelt, oder die Scham. Stellen, die innen liegen, am Gaumen, am Innenschenkel oder eben in Mulden, die zittern, wenn dein Atem zu nahe kommt, oder ein Finger auf eine Brotzeit Halt macht. Halt ein, möchte ich dir lautlos zu verstehen geben und frage mich ob das nicht sichtbare Beben eine Sprache spricht, derer du mächtig und willig.