Gegenwart

Nah am Boden erblüht

Einer von vielen, aus vielen, einer der nah am Boden erblüht, der den Schritt ins Licht auf Probe beherrscht, aus dem Schatten und zurück, einer mit dem Ballen auf Du, und

Einer, der wagt, was er gewinnt, sich erdet, bevor er fliegt, sich freut, bevor er dem Regen die Traufe hält und den Vögeln einen Himmel anbietet, der ein Blau in sich trägt, das alle Grüns blass werden lässt. Einer, der glaubt, was sein Herz ihm vorschlägt, und

Einer der Träumer, der mit geschlossenen Augen sieht, zuhört und verweilt, auch wenn ihn das den Vorsprung einbüßen lässt, einer, der den Wagen um die Ecke parkt, um zu Fuß anzukommen, der schweigt, um schreiben zu können, und

Einer, der dich umarmt, wenn du innerlich verreist, der dir das Wasser reicht, in dem du abtauschen und untergehen kannst, Hand in Hand mit einer Sonne, die dem Regen das Tanzen und Strahlen beibringt und von den Wolken das Hängenbleiben sich abschaut. Du.

Gegenwart

Über Land in Sicht aus den Augen in den Sinn

Öfter mal Ja sagen.
Öfter mal den Regen aus der Traufe heben.
Öfter mal bis nach Feierabend.
Öfter mal aus der Hüfte heraus.
Öfter mal dem Berg den Rücken kraulen.
Öfter mal mit geschlossenen Augen sehen.
Öfter mal auf Grenzen spucken.
Öfter mal das Glück auf Händen tragen.
Öfter mal Ja sagen.