Gelage

Hammonia, Hammonia, das mit uns …

fängt ja gerade erst an…!

Selten hat mich eine Stadt so verführt, hat an Straßenkreuzungen Musikkapellen aufgebaut, mich zu erfreuen, Regenschauer zwischen die üppig tanzenden Sonnenstrahlen eingetaktet, um romantische Unterstellungen an Markisen und Klinkervorbauten zu ermöglichen, mir portugiesische Leckereien beidseits des Fußwegs drapiert. Nicht zuletzt: Lärmend-lachende Freundinnen aus ganz Europa zusammengerufen, mich sonntags früh mit frischen Franzbrötchen und Gurkensandwiches zu verwöhnen.

Hat die besten (und bestaussehenden) Männer der Stadt zu verführerischen Botschaftern des Elbdeltas ausgerufen, mich zu bezirzen mit malerischen Sonnenuntergängen und der geschmacklichen Wonne Griechenlands. Da hatte es die Kunst tatsächlich schwer, sich ihren Platz zu erobern, schließlich, satt und begehrt, was will Frau mehr?!

Seit langem mal wieder den Alltag ruhen und die Sorgen zu Hause gelassen, stattdessen gelächelt was das Zeug hielt! Wärme getankt (und Regen), die alten s/w-Lebensentwürfe abgestaubt und dick in Farbe getunkt, das Meer gerochen und jede Menge Zuspruch genossen. Mein gerührter Dank geht an R. und K. für das Gefühl, in Hamburg ein stets geöffnetes Zuhause zu haben, und die Gewissheit, dass die Elbmetropole nie mehr als einen Anruf entfernt ist. An C. für eimerweise Lebenslust und ein Plätzchen unter seiner Sonne. Und last but never least an Herrn 37 für die grandiose, mit viel Liebe zum Detail arrangierte Eröffnungsgala!

Gelage

Schlachteplatte

Magenkrämpfe statt –brot, literweise Schmerz zwischen den Rippen und das Wasser bis unter den Pony (das Blut dafür viel zu dünn um noch ausreichend rot). Die Schulter wahlweise in der Schlinge oder unter Strom, Augenlicht und Bauchspeicheldrüse dafür mit Wackelkontakt, Ohren und Zehen verpilzt, und Magen und Darm dringend unter Verdacht zu bespiegeln. Unvorsichtigerweise gestern trotzdem einen Spaziergang gewagt, nun sprudelnd gefüllte Blasen unter der Fußsohle.
Ich mag nicht mehr.