Gelüste

Ist es unter Sternen üblich, einen Planeten zu haben?

Dream, Baby, Dream | © Anne Seubert

Die Sonne ein Durchschnittsstern, sagt sie und
schlägt das Universum auf: Wienumsäumt, die Hofburg im Osten,
am Westend dieser Stern, den wir Sonne tauften,
und dem wir fortan einen täglichen Auf- und Untergang unterstellen.

Die Zeit ein Knopf, den wir vor- und zurückspulen können, sagt sie und zeigt auf
die Welt: ein Planet unter Abermillionen –
Tuusig chlinii Sternli, erinnerst du dich, damals im Park?

Der Blasebalg am Zeltrand kommt nicht aus der Puste, sondern hält einen Himmel über uns,
wie einen Schirm und Lunge eines Dachs für Licht und Zeit und Mensch; und Kunst –
Ableitung Sauerstoff als Indikator für menschliches Leben auf fremden Planeten?

Du fragst die Sonne nach ihrem Alter und sie kontert wo unsere Wahrnehmung endet.
Knallt es, wenn ein Universum entsteht? Ist Leben möglich und wenn ja, wo und
unter welchen Bedingungen beginnt, was wir Anfang nennen?

Stardust, we are, wusste schon David B. und ich versuche, die Nullen
in eine Stelle zu wandeln, die leicht genug für einen Traum, ein Leuchten in einer Nacht,
die nur deshalb undurchdringlich für uns, weil das Licht eines, das auch mal ausgeht.Dream on, Babies, Tage sind auch nicht mehr als unterbrochene Nächte,
ein Licht, das nicht heimfand und eine Dämmerung, die Schmiere steht ohne den Klingelstreich zu wagen, der den Horizont ad acta legen würde und unsere Lider ab.Mehr zu Übermacht und Blindheit von Licht zum Beispiel

Gelüste

Upside down

Das Blau hat sich ein gelb wellendes Meer unter den ausladenden Wolkenhintern gelegt, bereit, es gegen alle Göttinnen, Argumente und die Logik zu verteidigen.

Das Gelb trägt die Ähren offen, Dresscode Sturmfrisur, im Ohr Komplimente des Küstenchors, der weiß, was der Wind tragen kann.

Am Horizont wartet einer mit offenen Armen und einer Lochkamera auf das Bild und seine Farben, die sich übermütig die Kante geben, mal über, mal unter dem Meeresspiegel.