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unter diese stille tauche ein

schön sei was weiblich.
schön sei was ohne zweck.
schön sei was gut und edel und rein.

in diese reinheit pflanze ein nein, das dich trägt. ein fürsorgliches, kindliches, freches, starkes nein, eines, das die wimpern, verklebt noch von der letzten nacht, hebt für einen blick, der alle augen eint und selbst die zukunft lächeln macht.

schön ist ohne wenn und aber.
schön ist der mut deiner augen sich zu öffnen auch in tiefster nacht.
schön ist der leib, den du trägst wenn du barfuß gehst.

auf diesen boden gebe ein ja, das den pflug zieht. ein furchtloses, unkompromittierbares, zärtliches, zahnlückenfüllendes ja, eines, das stark genug, die furchen aus den angeln zu heben und die krume zu lockern für die pflanze mensch, die da eben sich anschickt, das samenkorn zu verlassen.

schön wäre wenn du da.
schön wäre der wald, am fuße des gipfels.
schön wäre die stimme, die singt wenn die stille übernimmt.

unter diese stille tauche mit allen sinnen kopfüber ins meer, das, dir zwischen den fingern geboren, inseln zum geschenk machte, und gischtumspülte kissen, zu betten was dir lieb und teuer für eine nacht oder zwei, und einen strand zu teilen mit dem, der dir hand und herz reichen möchte und ein lächeln, das zählt.

schön zu sein bedarf es weniger als mehr.

Gegenwart

In deinem Gedicht

 

In deinem Gedicht
sitzt die Figur im Detail
Haben Orte Namen
Wohnen auf einer Karte
In deinem Gedicht
Lerne ich Flyover Countries auswendig

In deinem Gedicht
trägst du den Himmel um den Hals
einen Bruch in deiner Biografie
Lücken in deinem Arm
In deinem Gedicht
Lehre ich den Zweifel Intervallfasten

In deinem Gedicht
zelebrieren Geschichten den Mut zur Lücke
heben den Erzählenden aus seinem Schicksal
biegen ab solange die Vorfahrt vakant
In deinem Gedicht
Lehrt mich der Held auf dem Gleis das Warten mit Aquarium

In deinem Gedicht
verspricht die Sorge Aussergewöhnliches
gewinnt den Preis der Held an der Kreuzung
übernimmt die Angst das Subjektive
Nach deinem Gedicht
Will ich einzeln mit meinen Toten sprechen

 

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The National Grographic: The Surprising Origin of the Phrase ‘Flyover Country’