Gestik

Anfall von Saudade

EDIT: Anfall heftig aber ungenutzt verstrichen.
Arm und Gebeine längst auf Urlaub eingestellt, hängt der Kopf noch im Rechner und schaltet und schaltet nicht aus. Ich möchte ein Fußköpfler sein, den Kopf nie über Kniehöhe, pro Zehe ein Scheitel. Der Hunger, mir eben nach syrischer Art aus der Tasche gezerrt, lacht hysterisch, die imaginären Backentaschen mit Pflaumenmus füllend.
Noch ein Rhabarberschorle bitte, halb Eis, halb Wehmut!

4 Gedanken zu „Anfall von Saudade“

  1. stubbornita sagt:

    Kulinarisch sind wir bereits in den Gängen. Jetzt:
    Noch mit dem Kopf aus der Kiste raus, und der Urlaub kann beginnen, von der Zehe bis zum Scheitel!

  2. kopffuessler sagt:

    3 Gänge raus, gegessen wird später und dann: den Regen genießen, kistenweise.

  3. kid37 sagt:

    Rauskriechen, aus den Kartonagen, für ein paar Tage mild-maritime Luft. Sich schmeicheln lassen. Dieser Sehnsucht muß man nachgeben. Unbedingt.

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