Ja, der Weltsaal wäre es gewesen, und ist es noch, der mich nicht nur mit seinen Maßen – ich hab ein Faible für solcherlei Informationsangaben –, sondern auch und vor allem mit seinen Lüstern und Leuchten beeindruckt hat. Ganz anders da der prunk-und-gloria-runde Leuchter vor dem Europa-Saal – Zugang meist über die Unterwasserstraße, der erschreckend gut mit dem stirnseitig montierten großformatigen Neon-Orange harmonierte. Wusste man, dass der flaschenbodengrüne, himmelskratzende, lückenlos gekachelte Kamin im Hinterhof die Möglichkeit bietet, verminte Post zu öffnen, ohne die Statik des AA zu gefährden? Man vielleicht, ich nicht.
Die Aufmerksamkeit jedoch trieb es aller Schaulust zum Trotz stetig ins Inwandige, Treppen hinunter, die an wurmstichige Stiegen gemahnten, zum Zehenspitzen zählen, in Hommage an schneeverwehte Kinderwintertage lustvoll bis zur Atemlosigkeit ausgeübter Sport jenseits jeden Teams, jeden Feierabendbiers. Zum harte Kekse lutschen entscheidende Tage bevor ihre Zeit gekommen, den Anisgeschmack mit jedem Zungenschlag ein Stück weiter aus dem kulinarischen Gedächtnis gepult. Zu Atemverschickungen ins Zwerchfell und darüber hinaus, dem Seitenstich den Weg ebnend, den das salzschweißende Warum zu gehen weiß.
Hadern, einmal mehr aus dem Warum ein Wozu ein Wieso ein Woherwohin drechseln, die sich mit jeder Neuformulierung weitenden Löcher mit Floskeln stopfen. Sisyphos. Spätestens dann notfalls nur eines, aber eben mindestens dieses eine, der blondierten Lider heben und einen jener herben Blicke werben, die eben noch ausschließlich das Fresko schräg rechts über Dir goutierten. Die Lungen noch im Reflex mit Luft zum Bersten gefüllt, sind Augen, Magen und der Rumpf längst schon dem karamellisierten Dekolleté von Schlehenmousse, Schwarzbier besaucetem Lendencarpaccio an wimpernbestäubter Rucola-Terrine erlegen.