Geliebte

Die Welt im Arm

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Nehmen, dich in den Arm und mich beim Wort, die Welt nicht so ernst und den spröden Dezembermorgen als Lektion. Den Ball an und das Tor für bare Münze. Wahr.

Halten, inne und frisch, ein und hin über alle Zweifel dem Wunder die bloße Hand, den Rücken dir frei und mir den Spiegel nicht vom Leib sondern auch abends nochmal vor.  Das Spiel im Blick und das Risiko in Kauf. Still.

Abends ist in der Lieblingsbar zwischen allen Stühlen noch einer frei, ein Hoch auf die Technik, die Feierabend noch aus den 80igern kennt und die Hausdame duzt. Eckball!

 

 

 

Geliebte

At- und Widmung

Sleeping Beauty | © Anne Seubert

Sleeping Beauty | Verschlafene Schönheit

Eine Perspektive, die an mich glaubt.
Ich weiss nicht, warum, aber dass.
Ein Meer, das mich trägt.

Ich will, dass du weisst, dass ich lebe.
Die Vorfreude traut sich noch nicht aus dem Häuschen, aber das Ja sitzt.
Im Zweifelsfall: Gelato.

Der alte Mann an der Kasse kann nur Scheine.
Der Strand hat sie alle.
Unsere Auswahl beschränkt sich aufs Gute.

Der Fisch in mir springt.
Der Leib vereint Vergangenheit und Zukunft, zum Pflücken prall.
Die Liebe am Nachmittag bringt die ungesagten Dinge auf den Punkt.

Inselchen, du hast nicht nur mein Herz, du hast mich ganz:
Meine Haut trägt deine Sonne, mein Haar dein Salz, meine Lippen Spuren deiner Ricotta-Leibe.
Dein Sand lehrt mich meine Berührbarkeit, Korn  für Korn für Korn, und den Schlaf zwischen Ebbe und Flut.