Becken beben machend
flaniert
dein Hüftbein
die Außenalster
entlang
Wünsche schweigen machend
lebt
mein Ich
im Konjunktiv
vor sich hin
Und dann kommst Du
und machst
mit einem Schritt
meine Wimpern
blüh’n.
Becken beben machend
flaniert
dein Hüftbein
die Außenalster
entlang
Wünsche schweigen machend
lebt
mein Ich
im Konjunktiv
vor sich hin
Und dann kommst Du
und machst
mit einem Schritt
meine Wimpern
blüh’n.
Und dann fehlt wieder einer, der mir die Mähne gegen den Strich bürstet und die Lungen mit Ausgeatmetem füllt. Jemand der zieht und strahlt und das Wasser an meinen Wimpern zum Kochen bringt. Jemand der weint und wütet und den Boden unter meinen Ballen aufwühlt, aufkratzt, unterwandert. Glättet. Befruchtet. Der mir eine Zukunft sät.
Gedreht und gewendet, derjenige bin ich, so sehr ich den Spiegel tagtäglich dafür verfluche mein Angesicht ungeschönt zu reproduzieren.
Die knöchernen Sehnen rund ums Schlüsselbein knacken – unabhängig vom Ausschnitt – bei jedem Schritt, nicht im Rhythmus, aber lauter als das Knie, das tapfer dagegenhält und diesen müden Leib noch durch den tiefsten Schnee schleppt und nachdrücklich einen jeden Seufzer zu unterdrücken sucht. Contenance ist eine Tugend und Humpeln gehört nicht dazu. Ich krampfe den linken Fuß noch im Schlaf, träume nur mehr zwischen halb und dreiviertel und erwache morgens mit der Sehnsucht nach einer neuen Nacht.
Du aber fehlst auch mit Brille, weit und breit kein Ich in Sicht, das ich an meine linke Hüfte bände geschweige denn gegen die Sehnsucht tauschte. Nichts, das das Fleisch zusammen und den Schmerz fernhalten könnte, nichts, das ein Kissen wert wäre, nicht das Putzen der Brille. Nichts, das der Angst die Stirn bieten würde, wenigstens für einen Sonnenuntergang.