
Deine Fragen sind mir Antwort genug. Ich weine seltener und wenn, dann nackten Zehs. Nachts. Nadelhölzern. Discokugelumrankt. Lachstrunken vor Häppchen und selten nur mehr Wange für Wange. Ich male stattdessen mir ein Bild nach dem anderen und dir die Welt in Worthülsen, schussdicht verpackt. Will Western morgens um vier und nein, es sind nicht die Hormone, die mich zittern lassen.
Das Holz knapp, raspelst du Süsskartoffeln, schälst Pecannüsse und tanzt dir den Mohn zwischen die Ballen. Auf dem Vorderfuß balancierend, dem Mohn Löffel für Löffel das Öl abtrotzend, formulierst du die nächste Antwort, die mich scheinheilig nach meinem zweiten Vornamen fragt. Ich schicke Holm vor, Maria und auch die heilige Katharina aber du lächelst nur kernumschmeichelnd und knackst die nächste Nuss spielerisch zwischen zwei Zehennägeln.
Du lachst, die Sonne zwischen den nackten Schenkeln heiser bis zum Flirt und weisst mich mit Satellitenschüsselwimpern regelmäßig um den Verstand zu blinzeln, wenn ich vor dem ersten Kaffee noch schlaftrunken jedem Ampelrot vertraue, wie ein blindes Schaf. Auch ich war tanzen, Traum an Traum, den Horizont als Wasserwaage und nur dich im Visier, das heruntergeklappt mindestens bis zur ersten Pause. Z’Nüni nennen sie die daheim, Knoppers hin oder her.
