Gedanken

bruder des zweifels

steht da und glitzert in der ersten sonne, die du an deinen steifen hals gelassen hsst, wie sonst kaum jemanden und sogar hinters ohrläppchen, das sonst ja bereits beim kleinsten aufmerksamkeitshappen errötend zusammenzuckt.

steht da und bereut nichts, nicht die tat an sich, nicht die schonungslosigkeit, nicht die tippfehler, auch nicht das timing jenseits von gut und böse, oder gar die form, die zu wünschen übrig lässt, das ja.

steht aufrecht und rührt sich nicht einen zentimeter, auch als ich kurz streng gucke, ob da nicht vielleicht doch, aber nein es ist und soll und wird, was geschrieben steht jetzt von dir gelesen werden und dazu war es wichtig, dass einer sich hinsetzt und schreibt und dann aufsteht und stehen bleibt auch wenn der wind dann wieder stärker.

wer dir da beisteht, mut, du bruder des zweifels und der angst, freund von freunden wie meinen, ich grüße dich und leg mich noch ein stündchen in deinen schatten. ok?

Gegenwart

Den Engel scheren

Der Kraft zwischen die Beine grätschen,da wo es weh tut
einen doppelten Rittberger lancieren, auch wenn es keine Punkte gibt,
keinen Applaus, und die Landung alles andere als Telemark:

Gestatten, von Gott und der Welt mein Name

Mit leeren Händen gekommen um zu bleiben
als wäre gehen eine Option bei Verlassenheit,
die auf dem Sprung über den großen Teich die Tiefe unterschätzte,
einen Wert, wie er im Buch der Bücher steht, samt Widmung:

Ich soll Sie schön grüßen, steht auf dem Cover

Ferndiagnose Kreuzstich, lacht dein Herz
und lässt die guten alten Zeiten baumeln,
den Gürtel heimlich ein Astloch tiefer gehängt und den Colt gezogen:
Es ist deine Augenbraue, die zuckt und den erstbesten Engel zum Friseur schickt:

Flügel war gestern, heute wird mit dem Teufel um die Wette getanzt!