Gelüste

Die Kunst, den Anfang ans Ende zu stellen

Es gibt Menschen, die küsst man. Es gibt Menschen, die knutscht man lieber. Und es gibt Menschen, in die möchte man sich reinlegen.

Es gibt Bilder, die sprechen zu mir. Es gibt Bilder, die lassen dich kalt. Und es gibt Bilder, die tragen mich durch den Tag.

Es gibt gibt Enden, die mich erleichtern. Es gibt Enden, die dich einsam machen. Und es gibt Enden, die einen Umlaut in sich tragen, der Wandel möglich macht.

Generika

Herbstens am Hafen

 

Herbstens am Hafen | © Anne Seubert

Herz, was willst du? Herbst!

Herbstens zieht es mir die Schuhe aus, laublüstern.

Herbstens ist alles Schweigen Gold und alles Gold Licht und alles Licht Stille vor dem Herrn, der das Laub aufwirft, wie Fragen im Raum zwischen Antwort und Staunen.

Herbstens bin ich unterwegs per default, Schleichwege auskundschaften, immer der Sonne nach, Schatten aus- oder einweichend, dem Wind of Change Tür und Tor öffnend.

Gezähmt ist, was Blätter der Schwerkraft entwindend, seine bloßen Ecken bloßlegt oder mich lächeln macht.