Gelage

One more time

gleich nochmal

Das Wochenende. Den Blick, den Moment, die Aufgabenverteilung, das Frühstück, die Wut, den Mut, das Gewitter, die leisen Wanderjahre, das Gestern, das Vielleicht, dein HabedieEhre und das Zwinkern im Anzug, als du die Tür schon aus den Angeln, aber meine Nähe noch nicht gehoben sondern nur erahnt hattest.

Das Wochenende hatte hoch gepokert, alles auf K gesetzt: Kunst, Käse und Kahlschlag, dazu viel F und ein wenig G, aber vom kleinen glücklich machenden, das gleich wirkt und gerne bleibt auf ein Viertelstündchen oder zwei und dem Griesgram fern. Das L hatte in der Vorbereitung gemogelt und musste daher draußen bleiben, eine Runde um den Block laufen, als ob das eine Strafe wäre für Langstreckenläufer.

Wir hatten uns ein paar Klammern gesetzt, viel in den Nebensatz gepackt, den ich verschachtelt in wenn und dann gelegt und du kurz vor Verzehr mittels Interpunktion doch wieder auf Augenhöhe gebracht hattest – wie ich das liebe! Also eigentlich 3 Sätze bis zum Sieg, der uns beiden wenig sagte und daher einen Absatz tiefer rutschen musste. Abseits? fragte einer in der 5. Nachspielminute und das war nicht ich, die ich die Finger bereits aus dem Spiel und nahe deines Schulterblatts in Stellung gebracht hatte. Braille oder nicht Braille, lass die Tür nochmal ins Schloss fallen, eine Runde geht noch!

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