Gemäuer

Drei Minuten Traum

Worte pflanzen in einen Wald voller Wände.
Platz nehmen und Risse ernten, da wo der Putz auf Kante und die Kante auf Zack. Den Türen Raum geben und Moos, fingerdick und rauhfasern im Anschnitt.

Weiß stehen lassen, schon auch raumgreifend, stattdessen selbst grün werden vor Land, das in Sicht wenn du den Blick von der Leine lässt. Durchgehen mit aufrechtem Grat, das Messer in der Tasche und den Atem im Entdeckermodus.

Jetzt bloss nicht aufwachen, Träumchen, drei Minuten haben wir noch bevor der Alltag klingelt, zum Tasten, Wurzeln schlagen, Boden sein. Gewachsen wird morgen wieder, jetzt wird sich angeschmiegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.