Allgemein

Streben und Streicheln

Unter dem Zuckerhut

Ankunft bei Dämmerung, ich seh dich schwimmen. Nur einen Anruf entfernt ankert mein Herz, webt Algen in Salzkrusten, verfängt sich im Schilf, löst Wellen mit jedem Schlag und raucht heimlich im Trüben.

Unter dem Zuckerhut, hattest du geschrieben und mein Herz hatte sich eine Insel zwischen die Rieselfelder geschenkt: Fermentierte Nächte, Strand zwischen den Wimpern, ausufernde Morgenbeichte.

Gegen den Wind streichelt die Nacht der Sehnsucht um die Beine, macht alle Knie weich, die Waden lang und verlegt den Zapfenstreich gekonnt ans Meer, mich zu umgarnen bis alle Gischt ertrunken und die Morgenröte an Land.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.