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Neben mir aber das Auge und eine Wimper im Sturm

Two Bikes & a Door | © Anne Seubert

Unschuldig wie die Nacht,
die um viertel nach acht schon,
den Rilke mit der Musik, die senkrecht steht,
und die dich jedesmal,
aber lassen wir das.
diese Nacht jedenfalls.
die nicht fragt, sondern dunkelt.

Unausweichlich wie der Sturm,
den das Auge zwischen den Wimpern trägt,
bereit, beim ersten Blinzeln
das Unwetter um die Ecke zu bringen und
dir in den Schoß zu legen, so
wie ein Lächeln an die Hand zu geben,
und dann schlägst du plötzlich die Augen auf.

Unvernünftig wie das Wasser,
das du in den Wein gießt statt am Rad zu drehen
und so die Zeit am Vergehen zu hindern.
Du sagst, jeder Moment sei so gut wie der nächste,
bevor du ihn kennenlernst, er dich mitnimmt,
und das Wasser im Wein macht keine Anstalten
zu fliehen, dabei wäre doch jetzt ein Platz neben mir frei.