Dem Sonnenlicht geht wieder mal die Puste aus, es röchelt in immer kürzer werdenden Abständen. Die Jahresendzeitluft flockt, der Ekel paart sich mit Notwendigkeiten, die Ahnung aber geht flöten. Es reihen sich Termine, die keiner haben will, von geordnetem Anstehen in großzügigen Schlangenlinien scheinen sie noch nie gehört zu haben. Der linke Arm schreit laut und lauter, umarmungshindernd, schlafzerstörend, aber bis auf weiteres unabnehmbar untröstlich.
Zerbeulten Fingernagels gezählte Kleinstmünzen rappeln nass gelutscht weit weniger als trocken geföhnt, ungerührt zerfetzt der nächtliche Sturm das aufgesparte Lächeln. Nachmittags ist die morgens bereits arg knappe Kraft im Rückenwind der warmen Suppe einige Stunden immerhin spürbar, abends – und der beginnt heuer bereits ab 17 Uhr – ist sie aus. Es bleibt der Atem für die Nacht, der Kohlen Staub durch die Nasenflügel gefiltert.
Unter rotweißkarierten Federbetten, die so schwer, dass kein Vogel imaginiert werden kann, nicht im tiefsten Traum, auch nicht im gemeinsam geträumten, der mit solch bleiernem Federkleide zu fliegen vermöge, wird einem weiteren Morgen entgegen geschlafen. Unmotiviert, aber routiniert jedem Streikversuch den Wind aus den Flanell-Segeln nehmend. Die Sterne sind nicht aus dem Sortiment genommen, es wurde dem Markt entsprechend umdekoriert.

