Gemäuer

setz dich

zwischen allen stühlen ein plätzchen für deinen mut finden. stauraum für dein stirnrunzeln, dunkelkammern für dieses leise lispeln, das du nur unter lampenfieber hervorbringst.

setz dich.

ein ende finden, das ein anfang sein kann. ohne warteschleife, ohne lehrgeld zahlen zu müssen. auf ex dir das halbleere glas widmen, in dem wissen, dass du aus jeder leere eine windrose zauberst.

nimm den nächsten erst.

abschlag zahlen für das was keiner kommen sah und dich erröten ließ. aus dem stand heraus ein spielbein wählen und die trumpfkarte abschied spielen. abpfeifen und die ersatzbank drücken bis schweiss zu blut und blut zu brüdern macht, was eben noch fremde.

sag zum abschied leis’ adieu.

den brief zu zitieren zählt nicht, ohne die fußnoten zu nennen. das rad neu zu erfinden lohnt nicht, so lange du zu fuß gehst. das gleis zu wechseln traue ich mich nur, sofern du mir den schlafwagen buchst und den schlafwagenschaffner mit serviettenringen in schach hälst, während ich mühle spiele und du gewinnst.

einsteigen, bitte!

Gelüste

Einen noch

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einen für auf’s land.
einen für die große sause.
einen zum über den kopf streicheln.
einen ohne wenn und aber.
einen über alles.
einen zum frühstück, auch wenn das erst abends stattfindet.
einen für’s große ganze.
einen auf’s haus.

einen wenn’s mal wieder länger dauert.
einen mindestens doppelt.
einen zwischen tür und angel.
einen nur für mich.
einen von schlechten eltern.
einen to go.

einen mit ohne grund.
einen unter der hand.
einen knietief im trotz.
einen zum weinen schön.
einen, der weiß was er tut.

einen ohne punkt und komma.
einen mit weitblick.
einen mit handfesten argumenten
einen in den arm nehmen.

einen noch.