Eben noch den Russen um die Ecke gebracht, den Schweizer immerhin bis zur Straße. Dann endlich Frühstück, das wenn schon nicht sättigend, so doch wenigstens ästhetisierend. Ein Rumtopf am Morgen etc. Man ahnt stande pedes den Tag, der da folgen soll, noch weit vor dem eifrig blinzelnd bestrittenen Morgen, wäre da nicht F.
F wie Frühsport samt Sammelumkleide mit 1 Euro-Spind, Ü-62-Wassergymnastik zu Udo Jürgens und Strom für Nicht-Metaller (entspannend, schmerzlindernd oder kräftigend). Nicht zuletzt 2 Stunden SagG, Schwitzen an gewichtigen Geräten: wenn, dann Rinnsale.
Dann lange nichts inmitten wälderweise Schweigen.
Wenn nichts mehr hilft, einfach mal die Socken lockern, rät der grinsende Mann von gegenüber und wedelt herausfordernd mit einem Bündel Actionfilme. Aber Lockerheit und fremdes Leben ziehen nicht, schon gar nicht Actionheldenleben. Zumindest nicht auf die Beine. Es geht um kleinste Schritte Lebendigkeit, so schwer die auch mit Siebenmeilenstiefeln fallen mögen. Um Horizontschnipsel zwischen Bikinilinie und Tokelau, um zu füllende Stiefelspitzen und zu leerende Tränensäcke. Um Fingerspitzengefühl statt Frostbeulen und laszive Lust auf das stets ausstehende Morgen.
Zwischen dieses Morgen und das angestaubte Gestern gilt es ein Heute zu schieben. Darin: Brot backen, die nächste Woche kommt bestimmt.