Gelage

Bodenständig: Berlin-Basel

Als ich losfuhr, war ich mir sicher, ich würde nie ankommen. Nicht in Dessau, nicht in Heldrungen, nicht in Craula oder Kerspenhausen, nicht in Altenstadt, Germsheim oder Speyer und schon gar nicht in Basel.

Aber dank nährstoffreicher Verpflegung und liebevoll geführten Unterkünften, einem größtenteils gnädigen Wettergott und nicht zuletzt einem gewichtigen Topf Pferdesalbe im übersichtlichen Gepäck, ließ sich Deutschland kreuzen.

Die Sonnenuntergänge wurden intensiver, je mehr das Zepter des Regengottes die Wettergewalt unter ihre Fittiche nahm.

Und ja, in ganz schwachen Momenten wünschte ich mir vier solcher Räder samt Schneckenhaus unter und um meinen Sattel herum.

(filed under: Erinnerungen an den letzten Sonnenbrand)

8 Gedanken zu „Bodenständig: Berlin-Basel“

  1. T.M. sagt:

    Respekt! In welcher Zeit???

  2. Ole sagt:

    Hach. Man sollte öfter hachen. Und öfter verreisen – mit der Nase im Wind, notfalls mit der Kapuze tief in der Stirn und der frischen Luft der Freiheit ringsumher.

  3. kopffuessler sagt:

    @T.M. bis Bern habe ich es diesesmal leider nicht geschafft, 9 Tage war ich, glaube ich, unterwegs.

    @Ole, viel Wind, da geh ich d’accord! (“Ein guter Radfahrer hat immer Gegenwind!”)

  4. Ole sagt:

    In Ostfriesland hat man Gegenwind gern von allen Richtungen – egal, wohin man fährt. 🙂

  5. kid37 sagt:

    Ich bin nach wie vor ganz begeistert.

  6. schneck sagt:

    Und beim nächsten Mal kommen Sie doch herzlich gerne vor dem grossen Endspurt auf eine Jause hier vorbei.

  7. kopffuessler sagt:

    Nächstesmal nehme ich euch alle mit! Du schneck sorgst für das Wohl, das leibliche, Herr Fisher dokumentiert fotografisch, Ole hält derweil die Richtung in Schach und kid37 darf in den Windschatten.

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