Gelüste

Stirn & Stichling

da wo es wehtut, lächelst du, spielst. mich an die wand und mit offenen karten ein land zwischen die richtungen, das mehr küste hat, als ich zum landen benötige. ein land, das auf eine postkarte und zwischen meine zweifel passt, das dem wundern eine handvoll wasser unter den federkiel packt und meinem kompass einen fixstern auf die stirn.

die stirn, die allzu gern runzeln schlägt und den magen sich kräuseln lässt vor all dem übel, das sich auf dem teller häuft, den ich mir wie immer zu voll geladen hatte, nicht ahnend, dass du kochen würdest: vor wut, mit lust und gegen die leere im dekollete, die sich gen abend zumindest für deine augen abgezeichnet hatte.

dass der schlüssel nicht passt, die uhr stehengeblieben und das rad platt, hält dich nicht davon ab, die reise anzutreten: mit zettel und stift, stilblüten und stehkragen, kümmerling und paddelboot und der angst im nacken, den hüften zu vertrauen: tant pis, welle, geh tanzen üben, wir stechen in see!

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