Gegenwart

Denk ich an dich

Bei jeder Sorge denke ich an dich. Mein Zweifel hofft, dass er eine gute Figur macht. Meine Furcht zieht den Bauch ein. Ich lege die Stirn in Falten, drei in Gedanken an deine drei Muttermale auf dem linken Schulterblatt. Meine Wimpern stehen von selbst stramm, ich spüre ihre Erwartung, noch ehe die Erleichterung meinem Atem einen Schubs gibt: Zeit, Luft zu lassen.

Wer, der weg könnte, würde hier bleiben?

Am Fuß der Welt waren wir verabredet, Innenrist, hattest du noch geflüstert und ich war tatsächlich stolz mich an deine Lektion im Torwandschießen zu erinnern. Innenrist, wiederholte ich entsprechend konspirativ, und ordnete das juckende Kitzeln unterhalb meines großen Zehs von da an immer unserer Komplizenschaft in diesem Moment ein.

Wer, der wach bliebe, würde morgen erwachen?

Am Ende steht ein Anfang, der die Abzweigung verpasst hat, lacht dein Hunger so verschmitzt wie entwaffnend, als würden wir Waffen tragen, unsere Westen sind nicht nur rein sondern offen. Unsere Augen folgen deinem Hunger auf den Teller, der vor uns steht und das Mahl bereit hält, das uns nähren wird für diese Reise, die ein Traum, der alle Sorgen wahr und wehrlos machen wird, sobald wir die Augen öffnen:

m>Wer, der dich vergaß, würde dich erkennen?

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