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Im Dunkeln

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Im Dunkeln tappen, leuchtfüßig, das Dunkle als Schutz wissen, sich reinschmiegen bis aller Schatten Licht und alles Licht im Schatten unterging. Anker werfen.

Hinhören, umhören, reinhören, raushören, abhören, anhören, abhören, aufhören. erhören. Die Stille, das Dunkle und das Licht, das du im Ärmel trägst, wie ein Ass, das erst noch gezogen werden möchte.

Ins Dunkle tappen, den hellen Fallen ausweichen, wie einem Brei, der zu heiß nicht gegessen werden möchte. Ins Lichtlose flüchten, wo der eigene Schatten ohne Chance und die Augen auch mal geschlossen bleiben dürfen. Erst blinzeln wenn Dunkel ins Helle gekommen, wenn die Wellen dem Ozean gleich und der Horizont gleißend.

Raushören, reinhören, hinhören, aufhören. Aufhalten. Anhalten. Hinhalten. Raushalten, aus allem was Licht und Schatten wirft, was erhellt wo dunkel sich zeigen möchte, Lidschlag für Lidschlag, die Stunde nach dir.

Ans Dunkle schmiegen, leicht nehmen, was hart macht, leise werden mit zunehmendem Mond, die Fenster schließen, das Herz, die Wunde und dich an mich, die ich im Dunkeln erst mich ans Licht wage, und Ufer eines neuen Tages, der noch nicht gelobt werden möchte.

 

 

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