Ballen für Ballen Strohsterne mir unter die Haut gepresst, ohne Marginalspalte versteht sich. Kolumnentitel aus der Nagelhaut geschält, dreifach gefalzt und vermittels des Daumenballen glattgestrichen. Atemzüge verfolgen noch das Rascheln der Fingerknöchel dicht über der Tastatur, da öffnet sich schüchtern ein Blick am Nebentisch, wirft einzelne Kekskrümel fragend zwischen die Schatten. Gönnt sich genießerisch funkelnd ein Abwarten hinter vorgehaltenen, wenn auch grobmaschigen Wimpern.
Die Knie bleiben geschlossen, die Knopfleiste im Lot versenkt, indes die bedeutungsschwangeren Fältchen der Handinnenflächen sich merkbar mit Feuchtigkeit füllen. Da schwimmt die Lebenslinie noch ehe der Schluckauf bemerkt und nur gut, dass der kleine Finger bereits das Seepferdchen am türkis-lila gestreiften Bikini trägt. Der Blick aber lässt keine Ablenkung zu und tastet sich den Zeigefinger entlang zum einzigen wiedererkennbaren, weil besonders grobkörnigen, der zuvor mutwillig ausgesetzten Krumen.
Kanunomaden wären jetzt willkommene Gäste, die Armada Serviettenschiffchen ist längst gefaltet und für den Kiel breit Wasser wird gerade gesorgt. Die Handflächen nach oben schiebt sie die Keksrudimente gen Kante, sorgsam das Nass vor dem Überlaufen bewahrend. Sein Blick hält noch die Spannung und dann schwappt doch eine Welle über, ertränkt den Krümel, die Spannung. Und hätten die Strohsterne nicht hochkantig störrisch dem plötzlichen Fluss Einhalt geboten und die nassen Finger gespreizt, das Lächeln hätte auch die Nacht unter ihren Nägeln geflutet.