Gelüste

Während du an Land

Leg mir die Hand auf den Mund
auf dass ich dich in den Finger beiße,
deine Hand Finger für Finger vom Salz befreie,
Atem einholend, während du an Land.

Lass mich dich zum Schweigen bringen,
an der Hand genommen,
durch Lächeln allein und einen Blick,
der sich auch von Plexiglas nicht aufhalten lässt.

Bette mir deine Lippen in den Nacken, One-Night-Stands,
da wo der Schmerz auf dem Weg gen Schulterblatt allzugern ankert,
lass Worte mir, als Zwischengang gerade noch hörbar südlich des
Ohrläppchens drapiert, da wo der Halbschatten Verstecken spielt.

Geb dich für eine Armlänge zwischen meine Zeilen,
lass Kommata mir aus den Fingern perlen
und dir ins Dekolleté, Sinn stiftend, da wo sonst
pure Anarchie Graben schlägt, spitzenumhüllt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.