Gelüste

bloß, blond und blauäugig

Sei Feind mir im eigenen Bette,
zieh meinem Ego das Fell über die Ohren,
bis nichts mehr denn Atem; der deine
Lass mich stehen, wie ich bin: bloß, blond und blauäugig.

Bette deinen Leib mir zu Füßen,
vergeblich Schatten suchend und
uns die Geborgenheit in Fetzen aber köstlich wie Antipasti zum Fraß vorwerfend:
Sei nackt und wild und wandelbar!

Schau uns an, indiskretestens, Gefährte, heute ist Markttag,
und es gibt Haut, frisch geölt und auf Sichthöhe drapiert, ausschnittweise.
Lass durch deinen Blick deinen Zynismus Kommata setzen zwischen meine Lüste,
großzügig wie die Wochenendbeziehung mit meinem Ego und ebenso vergeblich.

2 Gedanken zu „bloß, blond und blauäugig“

  1. dada sagt:

    fantaziös

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