Gegenwart

Tage wie dieser

Herbstliches Frankfurt vom Lohrberg

tage wie dieser, auf halbacht geflaggt, auf dreiviertel getaktet und immer eine stürmische begrüßung auf abruf, lagern zwischen zu kurz gekommenen nächten, die ich nicht wiederholen möchte.

der arzt zwar freundlich im ton aber bestimmt in der botschaft, der termin zwar zu spät, aber mit kaffeeweisser zum kaffee, der sekt zwar kalt aber pubertär im abgang, ich stelle nicht nur die uhr sondern gleich die zeit auf lautlos und den wecker unters schafott.

du sprichst von ferne und näherst dich erst beim nachtisch, der temperaturbedingt flachfiel, mit einer nachricht aus ton: man möge sich dir leichtbekleidet aber schwerst an lottogewinnen tragend nähern, die dämmerung zwischen den zähnen und die freien vormittage als eintrittsgehalt pfändend für das leben danach.

wir ziehen diesen nieselnden herbst jedem nuschelnden sommer vor, essen ungern vom eigenen teller, dichten beim fahren großspurige Verse und stürzen doch immer wieder spontan beglückt ins laub -abrechnen können wir später, jetzt wird erstmal geerntet, frau holle!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.