Gegenwart

Von einem der auszog, sich fallen zu lassen

Cafe Riter, Wien | ©  Ånne Seubert

Von einem der Wasser wusch und mir den Kopf, den, dem die Stille Spalier und des Burgtheater bei. Von einem der den Rundhals aus und das Brot aufschnitt, in dicken Scheiben, zu nähren wen immer auch der Hunger heimsuchte. Von einem der wach blieb, als die Nacht zu Besuch kam, und sitzen, als die Stille sich erhob. Von einem der leise blieb, als es laut wurde.

Möchte ich erzählen.

Von einem der Steine in den Weg legte, einen nach dem anderen, bis die Brücke zum Horizont begehbar und der die Türen offen baute, eine Klinke in jeder Hand. Von einem der das Zittern zärtlich stimmte und der Frage Mut machte, auch noch die nächste Straße zu überqueren, ihr einen Zebrastreifen unters Revers heftend. Von einem der lächelte, als der Sturm aufzog und die Böen in Liedzeilen goß.

Möchte ich staunen machen.

Von einem dem die Welt zu klein wurde und das Kleine unerreichbar groß. Von einem der dem Winter eine Mütze kaufte und die Augen schloß als die Schönheit anklopfte, weil er ihrer nur dann gewahr werden und auch die Verstecke weit unter seine Haut aufschließen konnte. Von einem der die Mähne der Löwin zu seinem Garten machte, in die er seine Finger bergen konnte, wann immer sie ihm klamm.

Möchte ich die Telefonnummer haben.

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