Gemäuer

Loving by Doing

Du legst mich zwischen dich und sortierst mein Verlangen in Fjorde, Mariannengräben, Längen- und Breitengrade. Ich sehe dich fern und näher kommen und endlich aufgehen in einen, der zu dem steht, was er aufsagt und den Mond nebenbei in Säulen gießt. Nächte tief, die den Tag in den Schatten und das Licht auf den Scheffel stellen, leuchtet dein Weg, als lächelte er sich ohne Wasserwage in die Balance zwischen to go und to be gone, zwischen Hebebühne und Theaterkasse.

Du verleihst meinem Zustand Flügel, meinem Lächeln Contenance, meiner Rückendeckung Grund genug vor die Tür zu gehen, auch wenn die gen Mekka zeigt und keine Öffnungszeiten anbietet. Halbzeit? You wish, der Anzug ist frisch aus der Reinigung und kann einiges ab- und zu auch mal Zärtlichkeiten zirkulieren lassen. Im Kreis, Punkt, Punkt, Komma, Strich dein Zeichen, das die Sonne dir auf die Stirn prägte, zu sehen nur, wenn der Wald zum Z’Nüni seine Bäume teilt, und den Weg freigibt, Scheitel für Scheitel ein Panorama blosslegend, dass jeden Horizont blass werden lässt.

Mein Schatten geht fremd, versucht sich im Onlinebanking, legt sich der Frage zu Füßen, die zwischen unseren Lippen Platz genommen hatte, als wäre das ein Platz an der Sonne, dabei weiss doch jedes Kind, dass wer sich zur dicken Lippe bekennt, einstecken können muss. Du sagst dem Schmerz, wo es langgeht, zeigst dem Kreuz den Hinterausgang und mir den Fruchtknoten, den die Blüte erst zeigt, wenn Schicht im Schacht. Ich bleibe untertage, den Himmel auf Schultern, die des Fliegens müde, einst die Federn in Necessaire gepackt hatten, aber heimlich einen Fallschirm unter der Achsel tragen. Man weiß schließlich nie, welches Salz hinter der nächsten Säule lauert, und aus welchem Meer!

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