Gegenwart

Und setzte den Fuß

Und setze den ersten Fuß in ein Gespräch, bei dem du mich an der Hand nimmst und ich Luft hole.
Zum atmen oder wie man das nennt, das da zwischen
innen und außen hin- und herschwankt ohne seekrank zu werden.

Ohne an Land zu gehen auch, ohne heimisch zu werden, auch wenn du die Lippen leicht geöffnet hälst für den Fall der Fälle, dass ein Wort überschwappt, eine Silbe kentert, ab und zu passiert das schonmal und dann tut Stille gut, von dieser hausgemachten, vollfetten, die dir die Lippen für Minuten versiegelt und auch danach noch glänzt.

Eine Widmung wünscht du dir zwischen zwei Zügen, und ich springe an deiner Hand doppelt so weit an den Rand der Welle, die mich tragen wird, auch wenn du längst verflossen und der Wasserstand, das was zählt. Einundzwanzig, zweiundzwanzig, Mist, Zahnlücken zählen doppelt.

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