Geliebte

London auf Abwegen

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Dankbarkeit war meine Sache nie, lachst du und weist die Stadt damit galant in eine Rolle, die sie sich nie selbst ausgesucht hätte, die ihr aber hervorragend steht. Blush du nur, London, lass deine hohen Wangenknochen leuchten!

Von wegen “Nur mal kurz …” Du bist mir eine zum Pferde stehlen und regelmässig auf Abwege geraten, auf deinen Straßen ist Müßiggang teuer und Rotkäppchen in sicherer Versuchung.

Deine Pfützen knietief wie eh und je, hast du mir ein Bett im Park bereitet, das deine Rockervergangenheit vibrieren ließ und Kaffee ans Bett statt to Go zur adäquaten Lösung erkor. Du ließest dir nicht bange machen und mich nicht müde werden, an deinen Lippen Farbkleckse ausfindig zu machen, die du beim Abschminken scheinbar übersehen hattest. Absicht?

Gelage

Karmapünktchen

Wo Ankunft nicht mehr das Ziel und
Eintauchen keine Nacht
noch nicht einmal Wasser verspricht.
Nur Ruhe.

Wo Spiegel ohne Bilder bleiben und
Segel ohne Wind, Dämmerung
zurückhaltend, den Horizont zerteilend.
Einem Farbmeer Gehör schenkend.

Wo Untergang das Schönste und
Stille ubiquitär: Leg an, my Dear,
nimm dir den Lauf der Dinge vor
die Linse und verweile.