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Neben dem Strom

Liebe, was du tust

Neben dem Strom fließt ein Meer, das keinen Namen trägt, aber das Wasser stolz bis zum Hals. Mindestens. Du sagst, schwimm!, und ich lasse mich sinken, vertraue auf Salz und die Kraft der Ozeane, die ganze Kontinente verschieben kann, wenn es denn regnet. Heute aber schneit es und der Tag, an dem wir den Mond mit Strandburgen besiedeln wollten, rückt ans andere Ufer. Kuschelkurs für Anfänger, strahlt die Sonne und lässt spontan eine Runde Sommertemperaturen von der Leine.

Der Arzt hatte Kaffee empfohlen, das Vanilleeis spendierst du dazu und dann ist auch schon Affogato galore und wir selig – gelöffelt nicht gesprochen! Hast du so gar keine Angst, fragst du zwischen zwei Tahiti-Wonneproppen und ich weiss, um den Boden, der mir abhanden gekommen, die Lügen, die schwer im Gepäck und das Floskelpaket, das abgeworfen werden will. Und doch lass ich mir so einfach die Vanille nicht von der Zungenspitze türmen: Ich nehme das Verwaschene und die Wolken, den Seiteneingang und den Sonnenbrand in Kauf, und auch das Zittern.

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